Was ist das: es dreht sich immer schneller und kommt doch nicht vom Fleck?

Gedankenkarussell und emotionale Achterbahn sind sinnlose Energiefresser. Zeit, auszusteigen.




Kennen Sie das?

Es gibt Phasen im Leben, da kreisen die Gedanken von früh bis spät um die immer gleichen Themen und Probleme, offene Fragen und anstehende Entscheidungen. Gleichzeitig wächst der innere und äußere Druck, denn das Leben bewegt sich weiter und fordert Handlung von uns ein.

Wir leben in einer Welt reich an Angeboten, Wahlmöglichkeiten und Verlockungen. Da möchte man doch eigentlich meinen, so viel Freiheit würde das Leben erleichtern. Nicht unbedingt. Es erzeugt auch Stress. Denn wir sind evolutionär nicht für eine Leistungs- und Konsumgesellschaft geschaffen, in der wir ständig wählen dürfen und entscheiden müssen.


Es wurde tatsächlich erforscht, dass der Mensch, wenn er zwischen verschiedenen Jogurtsorten im Kühlregal wählen soll, ab vier und mehr Auswahlmöglichkeiten in zunehmenden Stress gerät. Denn das Risiko für Fehlentscheidungen wächst exponentiell mit der Zunahme der Wahlmöglichkeiten. Gleichzeitig nimmt die Entscheidungskompetenz ab, denn wir können nicht alle Optionen kennen und einschätzen. Was dazu führt, dass so mancher den Jogurtkauf ganz verweigert.

Klarheit ist King!

Ob Beruf, Karriere, Freizeit, Beziehungen oder Vermögensaufbau - in der komplexen Welt von heute, mit ihrer Vielzahl an notwendigen Entscheidungen zwischen unterschiedlichsten Optionen für jeden Aspekt des Lebens, braucht der Mensch einen unbestechlichen inneren Kompass, der ihn leitet. Die Gewissheit darüber, wer man ist, was einen antreibt, was man tun und erleben will und was am Ende Sinn und Ziel aller Bemühungen sein soll.

Klarheit.


Schritt 1: einen Schritt zurücktreten. Aha!

Dieser Schritt ist einfach, doch er hat es in sich. Antike Philosophen, spirituelle Verwirklicher oder Hirnforscher sind in einem Punkt einig: es gibt kein absolutes Selbst. Das Selbst ist formbar. Wir entwickeln uns permanent weiter und haben es dabei in der Hand, diesen Prozess selbst aktiv mit zu gestalten. Wie machen wir das?

Wir sind nicht die Gedanken und Gefühle, wir haben sie. Sie treten ins Licht unserer inneren Bühne, beschäftigen uns eine Weile und verschwinden früher oder später wieder. Aussteigen aus dem Gedankenkarussell bedeutet im ersten und wichtigsten Schritt, eine freundliche, nachsichtige Aussenperspektive auf sich selbst und diesen ewigen Gedankenstrom einzunehmen:

Beobachten. Nicht hinterher laufen. Nicht festhalten. Nur Beobachten. Ein Gedanke taucht auf. Verschwindet wieder. Emotionen tauchen auf. Verschwinden wieder. Genial einfach und dabei sehr wirkungsvoll ist es zudem, den Gedankenstrom mit einem einfach Aha zu kommentieren. "Aha, ich bin gerade ängstlich wegen dem Meeting morgen. Aha, ich bin eifersüchtig auf meinen Nachbarn. Aha." So simpel. Und durchaus mit einer gewissen Amüsiertheit sofern das möglich ist. Das nimmt den negativen Gefühlen und Gedanken viel von ihrer Macht. Probieren Sie es aus.

Schritt 2: neue Gedanken einladen.

Der erste Schritt raus aus dem Karussell schafft inneren Raum, eine gewisse Freiheit. Im nächsten Schritt könnten wir unser Gehirn dazu einladen, den Raum mit frischen Gedanken zu beleben. Wie machen wir das? Zum Beispiel mit guten Fragen, die wir mit positiven Emotionen verbinden:

Was könnte mir helfen, mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen?

Welcher Job bringt nicht nur mehr Geld sondern mehr Sinn und Anerkennung?

Wie finde ich den?

Was könnte ich jetzt dafür tun?

Wofür bin ich dankbar und wie könnte ich mehr davon in mein Leben holen?

Lassen Sie ihre Fragen wirken, spielen Sie damit. Achten Sie dabei auf ihre Emotionen. Je mehr Freude oder Berührung eine Formulierung auslöst, desto interessanter ist sie für Ihr Gehirn.


Das sind allgemeine Beispiele. Sie sind der Boss. Denken Sie, was Sie (!) wollen. Machen Sie das jeden Tag und Sie werden sehen, Veränderung geschieht. Zum Schluss noch drei einfache aber sehr wirkungsvolle Take aways für Sie: 3 Topp-Tipps für weniger Stress und mehr Klarheit

1. Meditieren Sie morgens regelmässig. Beginnen Sie mit 5 Minuten oder mit 1 Minute, Hauptsache Sie fangen an. Sitzen Sie dabei aufrecht und konzentrieren Sie sich auf ihren Atem. Lassen Sie Geräusche, Gedanken und Gefühle vorbeiziehen. Betrachten Sie sie wohlwollend ohne Verurteilung. Wenn Sie abgelenkt werden, kehren Sie zu ihrem Atem zurück. Sobald Sie Gefallen daran finden, meditieren Sie länger.


2. Stellen Sie sich kluge Fragen. Schreiben Sie auf was Sie bewegt. Alles. Schreiben Sie es ohne Wertung einfach auf. Dann richten Sie Ihren Fokus sanft auf das aus was Sie wirklich wollen. Wie könnten Ihre klugen Fragen lauten? Nehmen Sie jeden Morgen eine konstruktive Frage mit in Ihren Tag.


3. Reminder. Stellen Sie Ihr Smartphone so ein, dass Sie mehrmals täglich daran erinnert werden, eine Minute einfach innezuhalten, zu entspannen, tief zu atmen und sich zum Beobachter Ihrer Gedanken und Gefühle zu machen. Laden Sie dann Ihre neuen, inspirierenden Gedanken ein.

In meiner täglichen Praxis gebe ich jedem Klienten zur Verankerung neuer Erkenntnisse und Lebensziele die für ihn oder sie passenden begleitenden Übungen an die Hand. Sind Sie daran interessiert, den Stress Ihrer aktuellen Situation hinter sich zu lassen und mehr aus Ihrem Leben zu machen? Lassen Sie uns gerne einmal unverbindlich darüber reden.

Herzlich, Ihr Boris Blauth Buchen Sie hier ihr unverbindliches Vorgespräch mit mir.