An diesem Bild ist so ziemlich alles falsch.



Kein Helm. Keine festen Schuhe. Ein abenteuerliches, selbst gebautes Fahrrad ohne ein „Geprüfte Sicherheit“-Zertifikat. Kein Licht. Keine Reflektoren. Keine Eltern in der Nähe.


Ich frage mich: gibt es einen Zusammenhang gibt zwischen der hohen Zahl an jungen Menschen (67% Uni-Studenten, 71% FH-Studenten, Quelle: https://www.bmbf.de/de/der-studierendensurvey-1036.html) die am liebsten einen sicheren, dafür eher langweiligen Job mit begrenzten Entwicklungsmöglichkeiten beim Staat anstreben und dem Erziehungsverhalten der Eltern, die ihre Kinder auf die Herausforderungen des Lebens vorbereiten indem sie ihnen möglichst lange größere Herausforderungen und Risiken vorenthalten?

Kinder besitzen die natürliche Kompetenz, "Fehler" zu machen, wieder aufzustehen und es so lange weiter zu versuchen bis eine neue Kompetenz erlangt ist, ein Ziel erreicht. "Das kannst Du nicht" lernen Kinder erst von den Erwachsenen, maßgeblich von den Bezugspersonen. Ein einziger unbedachter Satz kann sich tief in der Persönlichkeit eines Kindes verankern und sein Bild von sich selbst für immer verändern.

Später, im Erwachsenenalter manifestieren sich diese erlernten Begrenzungen als hinderliche Überzeugungen, als mangelnder Glaube an unsere Fähigkeiten, als Erlaubnis oder Verbot, als innere Richter, Wagnisbereitschaft oder Mutlosigkeit.

Es gibt durchaus Wege, sich auch als erwachsener Mensch davon zu lösen. Voraussetzung ist, zu verstehen dass wir kein festes, unveränderliches Selbst besitzen sondern - wie die moderne Hirnforschung weiß - Methoden existieren, das eigene Bild von sich selbst, den anderen und der äußeren Welt nachhaltig zu verändern und auf diese Weise in problematischen Bereichen des Lebens mehr Lebensqualität zu erlangen.

Krisen eignen sich als Anlass übrigens hervorragend weil es weh tut und wir von dem weg wollen, was schmerzt. Die Ursachen für beispielsweise anhaltenden Stillstand, ein zermürbendes Hamsterrad, dauerhafte Überforderung oder wiederkehrende Misserfolge liegen zu einem Gutteil in uns selbst verborgen.

Sich wiederholende Denk- Handlungs- und emotionale Muster in ihrer Tiefe zu verstehen und aufzulösen, dafür ist es nie zu spät. Und es lohnt sich!



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